Das ganze Gemüse in kleine Stücke schneiden. Zuerst den Knoblauch mit der Zwiebel und dem Tofu in Sojasoße, Rapsöl und etwas Sesam anbraten. Dazu die Karotten, die Paprika und den gekochten Brokkoli geben. Etwas Erdnusmuß und Tahin dazugeben. Wenn alles durchgebraten ist, die Gemüsepfanne in eine Schüssel geben. Währenddessen die Mie Nudeln nach Packungsanweisung kochen und sie anschließend in der Pfanne braten. Am Ende kommen die Nudeln auch in die Schüssel und mit Pfeffer, Paprikapulver, Curry und Salz würzen.
Ich war im August für einen Tag in Stockholm und wollte keine Chance verpassen lecker vegan essen zu gehen. Stockholm ist wirklich empfehlenswert und generell ist Schweden ein sehr schönes Land. Auf meiner Hinreise habe ich so viele Hirsche, Rehe, Wildschweine und sogar eine Elchkuh gesehen. Ich habe versucht die Preise zu den Restaurants dazuzuschreiben, aber man muss bedenken, dass Schweden generell teurer ist und es zu den Mahlzeiten immer kostenlos Wasser dazugab.
Kaffeverket
Im Kaffeverket kann alles vegan bestellt werden, obwohl sie auch tierische Produkte verkaufen. Wir hatten einen Chiapudding mit Mango und ein Avocadotoast. Das Avocadotoast war göttlich, von Chiapudding bin ich wohl einfach kein Fan. Es ist ein kleines, gemütliches Café, aber für den Preis und nur des Avocadotoasts wegen würde ich nicht nochmal hingehen. Das Essen war wirklich lecker, aber es ist eben nicht komplett vegan und die Einrichtung hat mir persönlich nicht besonders gefallen.
Mahalo
Das Mahalo ist das beste vegane Restaurant, dass ich bisher entdeckt habe. Ich bin so begeistert. Wenn ihr in Stockholm, vor allem in Södermalm unterwegs seid, dann geht dort unbedingt hin. Wir hatten beide einen veganer Burger und extra Pommes, weil wir die Karte nicht gelesen hatte und dachten, es gäbe keine Pommes zum Burger. In dem Restaurant ist so eine schöne Stimmung und es ist wirklich gemütlich.
1. Die Spaghetti nach Packungsanweisung zubereiten.
2. Die Kidneybohnen abgießen, waschen und mit einer Gabel zerdrücken. Die kleingeschnittene Zwiebeln und den Knoblauch mit etwas Öl anbraten. Wenn sie glasig sind, zu den Kidneybohnen geben. Die Sonnenblumenkerne mit einem Mixer zerkleinern und alle restlichen Zutaten dazugeben und gut verrühren.
3. Für die Soße in einer Pfanne Öl erhitzen. Die gehackte Zwiebel, den Knoblauch und das Sojahack anbraten. Das Tomatenmark unterrühren und die passierten Tomaten dazugeben. Für einige Minuten köcheln lassen und danach die restlichen Zutaten untermischen.
4. Die „Fleischbällchen“ in einer Pfanne mit Öl erhitzen und anbraten.
Plastik ist allgegenwärtig. Im Supermarkt ist fast alles in Plastik eingepackt, die meisten Wasserflaschen bestehen aus Plastik und die vielen Plastiktüten zum Einkaufen.
Für eine 1L Plastikflasche werden umgerechnet bis zu 250ml Öl für die Verpackung und den Transport aufgewendet.
Wir benötigen 8% der weltweiten Ölversorgung nur für Plastik. Das entspricht dem gesamten Öl-Bedarf für Afrika.
Alleine in den letzten 10 Jahren haben wir mehr Plastik produziert, als im gesamten 20. Jahrhundert. Bis 2008 haben wir 245 Millionen Tonnen Plastik produziert.
Rund 50% davon wird nur 1-mal benutzt und dann weggeschmissen.
Jährlich werden 500.000.000.000 Plastiktüten im Supermarkt benutzt. Wenn man die aneinander reiht den Erdbal 4.200-mal mit Plastik umrunden.
Jedes Jahr landen zwischen 6.4 – 12.7 Millionen Tonnen Plastik in den Meeren. Insgesamt schwimmen in den Weltmeeren 5.200.000.000.000 Plastikteile.
Tiere schwimmen in das Plastik rein, verheddern darin oder halten es für etwas zu essen (Plastiktüte = Qualle).
100.000 Meeresleben sterben an Plastik pro Jahr.
Bis 2050 soll bei 99% aller Seevögel Plastik im Organismus nachweisbar sein.
Plastik in Tieren kann jetzt schon nachgewiesen werden. 2/3 des weltweiten Fischbestandes leiden unter Plastik in der Nahrung.
Es gibt noch viele weitere Informationen zu dem Thema, informiere dich selbst und werde dir über deinen Konsum bewusst. Vielleicht fragst du dich auch, was kann ich jetzt tun? – Vorhandenes Plastik verwenden und kein neues kaufen. Das Plastik was jetzt auf der Welt ist, wird noch lange nach unserem Tot hier sein. – beim einkaufen eigenen Tüten mitbringen – Der Markt reagiert auf unsere Nachfrage. Wenn wir weniger Plastik kaufen, wird auch weniger Plastik hergestellt.
Irland hat z.B ein Plastiksteuer eingeführt und so den Verbrauch von Plastiktüten um 90% reduziert.
Es bewegt sich etwas. Jeder Regen fängt mit einem Tropfen an. Es bringt nichts auf andere zu zeigen, weil die z.B überhaupt nicht auf die Umwelt achten, sondern bei sich selbst anzufangen. Sei die Veränderung, die du in der Welt sehen möchtest.
Zubereitung: Die Haferflocken mit der Milch und dem Wasser aufkochen und für 5min. köcheln lassen. Danach die Mandeln, Leinsamen und Ahornsirup unterrühren. Hinterher die Banane obendrauf legen.
Zubereitung: Die Süßkartoffel in Scheiben schneiden und bei 220°C ca. 20-30min. backen. Den Blumenkohl und die Karotten ca. 15min. kochen. Den Salat, die Paprika und den Räuchertofu in Scheiben schneiden. Alles in eine Schüssel geben. Alle Zutaten für den Hummus mixen.
Kalzium wird zu 99% in Zähnen und Knochen gespeichert und ist mengenmäßig das bedeutendste Mineralstoff in unserem Organismus. Es hat eine große Bedeutung für die Knochengesundheit, sowie für die Muskulatur und vielen weiteren Vorgängen im Körper. Etwa 70% der Erwachsenen sind nicht in der Lage Milchzucker (Laktose) beschwerdefrei zu verdauen. In Deutschland sind etwa 15-20% der Menschen laktoseintolerant. Intoleranz tritt in verschiedenen Teilen der Welt sehr unterschiedlich auf. Was ist Laktose überhaupt? Laktose ist ein Disaccharid, das aus Glukose und Galaktose besteht. Um verstoffwechselt werden zu können, muss es durch das Enzym Laktose im Dünndarm gespalten werden. Menschen mit Intoleranz fehlt es an genügend Laktase-Enzymen. Das Jugendliche und Erwachsene keine Muttermilch mehr vertragen ist weltweit betrachtet die Norm und nicht die Ausnahme. Nach dem Abstillen wird auch die Laktaseproduktion vom Körper eingestellt, weil sie nicht mehr nötig ist. Daher sollte man eher von der Ausnahme den laktosetoleranten sprechen. Die Natürlichkeit einer Sache macht diese weder gut noch schlecht.
Durch die Lebensmittelverarbeitung wurden manche Milchprodukte verträglicher gemacht, da durch die Fermentation und Reifung von Käse der Laktosegehalt auf ein Minimum reduziert wird. Milch von artfremden Spezies haben bis vor ca. 10.000 Jahren in der Ernährung keine Rolle gespielt. Erst mit dem Übergang zum Ackerbau und der Viehzucht begann die Milch anderer Spezies eine Rolle in der Kalziumversorgung zu spielen.
Knochengesundheit Die Hauptsäulen der Knochengesundheit sind eine gute Kalzium- und Vitamin D-Versorgung mit regelmäßigem Sport. Für eine langfristige Gesundheit der Knochen und Schutz vor Osteoporose ist es wichtig, innerhalb der ersten Lebensjahrzehnte (meistens mit dem 30. Lebensjahr) die maximale Knochenmineraldichte zu erreichen. Ab dem ca. 40. Lebensjahr reduziert diese sich um ca. 1% pro Jahr. Kalzium ist hierfür sehr wichtig, aber für die Absorption von Kalzium im Dünndarm sind Transportproteine wichtig, deren Bildung von der Vitamin-D Versorgung abhängig ist. Außerdem wirken sich Omega-3-Fettsäuren günstig auf die Knochengesundheit aus. Wichtig ist zusätzlich eine ausreichende Protein Zufuhr.
Kalziumbedarf In Deutschland erreichen 46% der erwachsenen Männer und 55% der erwachsenen Frauen nicht die empfohlene Zufuhr an Kalzium.
Die Absorptionsrate an Kalzium hängt vom Alter und von einigen aufnahmehemmenden oder fördernden Substanzen ab. Die Durchschnittliche Bioverfügbarkeit von Kalzium beträgt ca. 30-50%. Nur eine erhöhte Kalziumzufuhr verbessert die Knochengesundheit alleine nicht, erst die Kombination aus Vitamin D und Kalzium.
Minimal- und Maximalzufuhr Eine Unterversorgung ist anhand von Bluttests nicht bestimmbar und langfristige Folgen eines Mangels auf die Knochengesundheit werden erst spät bemerkbar. Sehr große Mengen an Kalzium in einer Mahlzeit sind nicht sinnvoll, da der Körper prozentual immer weniger Kalzium absorbiert, je mehr auf einmal zugeführt wird. Eine zu hohe Kalziumzufuhr steht im Verdacht, das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen zu erhöhen. Nahrungsergänzungsmittel sollten mit zwei Stunden Abstand zu eisenhaltige Mahlzeiten eingenommen werden, um die Eisenaufnahme nicht durch das Kalziumsupplement zu hemmen.
Zufuhrempfehlung für veganer Die Zufuhrempfehlung liegt bei ca. 850 mg/Tag.
Kalziumaufnahme optimieren Um die Aufnahme zu optimieren, kann man kalziumreiche Lebensmittel mit einer Reihe von organischen Säuren kombinieren (Zitronensäure,..). Kalzium wird mit Vitamin C besser absorbiert.
weitere Informationen: -Niko Rittenau „Vegan-Klischee ade!“
Milch ist in sehr vielen Lebensmitteln enthalten und ziemlich viele sind auch aus ihr hergestellt, wie z.B Joghurt und Quark. Ist Milch gut oder schlecht für den Körper? Diese Frage ist eigentlich irrelevant. Was wir uns stattdessen fragen sollten ist, wie geht es den Tieren dabei?
Was kommt dir als erstes in den Sinn, wenn du an Milch denkst? Vielleicht Calcium? Ja, Calcium ist wichtig, wir benötigen es damit unsere Knochen stärker werden. Woher kommt das Calcium eigentlich? Calcium ist ein Mineral und Mineralstoffe können vom Organismus nicht selbst produziert werden. Das heißt die Kuh produziert das nicht selber, sondern die Pflanzen ziehen sich das aus dem Boden. Die Kuh frisst die Pflanze und das Calcium kommt so in die Milch. Was die Milch aber noch besser kann, ist es uns das Calcium zu entziehen. Denn die Milch enthält tierisches Protein, was die Milch überseuert und dadurch baut der Körper Calcium ab, um dagegen zu wirken und die Übersäuerung zu neutralisieren. Mögliche Folgen: -Die Zähne werden anfällig für Karies. -Knochen entkalken und werden brüchig. -Muskeln bauen sich ab durch Übersäuerung. -Herzschwäche und Herzrythmusstörungen können entstehen.
In den Ländern, wo der Milchkonsum am höchsten ist, ist die Osteoporose rate am höchsten. In Ländern, wo kaum Milchprodukte konsumiert werden, sind kaum Knochenbrüche und Osteoporose zu verzeichnen.
Ich wurde schon einpaar mal gefragt, was ich denn, als Veganer, mit der Milch machen möchte, statt sie zu trinken. Die ist ja sowieso da. Ist sie das? Warum gibt die Kuh überhaupt Milch? Sie gibt, genau wie jede andere Mutter, Milch um ihr Baby damit zu versorgen. Wie schafft sie es denn, so viel Milch zu produzieren, dass sie damit ihr Kalb und uns damit versorgen kann? In Deutschland werden pro Jahr pro Kopf ca. 120kg Milchprodukte konsumiert. Ich beantworte die Frage, anhand einer Frau. Wir stellen uns eine Frau vor, die die ganze Zeit schwanger gehalten wird und wir sie ununterbrochen dazu benutzen um Milch zu produzieren. Das würde dazu führen, dass die Brüste extrem gereizt wären, es kann zu Entzündungen führen, Gefäße können platzen und Eiter kann entstehen. Kommt das dann mit in die Milch? Ja. Es gibt weltweite Regelungen, wie viel Eiter und Blut in der Milch enthalten sein darf. Daher werden vielen Kühen standardmäßig Antibiotika verschrieben, was auch direkt in die Milch gelangt. Wofür ist die Milch ursprünglich gedacht? Milch ist Säuglingsnahrung. Sie ist für das Kalb gedacht, damit dieses wächst und so schnell wie möglich groß wird. Die Milch enthält für das Kalb genau die richtige Menge an Hormonen und Proteinen. IGF-1 ist ein Wachstumshormon, welches der Struktur von Insulin ähnlich ist. Es sorgt dafür, dass Zellen wachsen und sich vermehren. Für das Kalb also ideal. Wir selbst haben IGF-1, wenn wir Kinder sind, weil wir im Wachstum sind und dieses auch brauchen. Unser Körper stellt dieses Hormon her und reguliert das in uns selber. Es kann aber stimuliert werden, was sehr stark durch tierische Proteine passiert. Sind wir also ausgewachsen und unsere Zellen sollen nicht mehr aktiv wachsen, fördern wir mit dem Hormon das Wachstum anderer Zellen, wie z.B Krebszellen. Je weniger IGF-1, desto geringer ist das Krebsrisiko. Milch hat nichts, was für den menschlichen Organismus gesund ist. Erst recht nicht bei Erwachsenen Menschen. Milch enthält keine Ballaststoffe und keine Vitamine. Milch von der eigenen Mutter, ist nur gesund für einen Säugling, der im Wachstum ist.
Nun bin ich auf den gesundheitsschädlichen Aspekt der Milch eingegangen. Jetzt werde ich ein paar Argumente „für“ die Milch erläutern.
Erstmal schadet Milch doch niemandem oder? Kühe leben in der Milchhaltung meist in extrem beengten Verhältnissen und sind nicht in der Lage, ihre grundlegenden Bedürfnisse, wie beispielsweise die Versorgung ihrer Kälber zu erfüllen. Kälber werden in modernen Milchbetrieben ihren Müttern meist unmittelbar oder nur wenige Stunden nach der Geburt entrissen. Oft schreien Mutter und Kalb tagelang nacheinander. Es leben momentan über 4 Millionen Kühe in Milchbetrieben. Für Rinder über sechs Monate gibt es keine spezielle Haltungsvorschrift. Viele verbringen ihr gesamtes oder den Großteil ihres Lebens im Stall. Etwa 1 Millionen Kühe werden in Anbindehaltung gehalten. Die meisten Kühe müssen dabei auf Beton- und Spaltenböden leben. Circa 70 Prozent der Kühe werden in einem sogenannten Laufstall gehalten, der von der Tierindustrie als besonders „kuhfreundlich“ angepriesen wird. In Wahrheit schmerzen den meisten Kühen die Beine und Klauen aufgrund des harten Spaltenbodens oder sie bekommen Liegeschwielen und Abszesse wegen der harten und meist zu kleinen Liegeboxen.
Für Milch stirbt doch niemand? Milchkühe werden bereits im Alter von vier oder fünf Jahren wertlos für die Milchwirtschaft und im Schlachthaus getötet. Viele Menschen essen bewusst kein Fleisch, um den Tod eines Tieres zu verhindern. Doch auch mit jedem Glas Milch wird die Kalbfleisch-Industrie unterstützt männliche Kälber werden geschlachtet. Es gibt immer wieder Berichte, dass Bullenkälber von Milchkühen kaum mehr rentabel aufzuziehen bzw. zu verkaufen sind und daher oft vernachlässigt werden, bis sie sterben oder gleich getötet werden – obwohl dies nach dem Tierschutzgesetz strafbar ist. Wer Biomilch kauft, unterstützt vermutlich sogar die konventionelle Tierindustrie. Schließlich steht auch im Biobereich Wirtschaftlichkeit im Vordergrund. Hier gibt es oft keinen Markt für die männlichen Kälber. Wenige Wochen nach der Geburt gehen sie in den konventionellen Markt, wo sie gemästet und nach kurzer Zeit getötet werden.
Kühe geben doch sowieso Milch? Kühe werden durch Züchtung zu Hochleistungen angetrieben, mit hohen Mengen an Kraftfutter falsch ernährt und immer häufiger mit Antibiotika gegen Krankheiten behandelt. In den meisten Milchbetrieben werden die Kühe mit ausgewähltem Sperma künstlich befruchtet. Dies geschieht bei immer jüngeren Kühen, meist im Alter zwischen 1,5 und 2 Jahren. Dies kann zu großen Problemen bei der Geburt führen. Nach neun Monaten, einer ebenso langen Schwangerschaft wie bei einer Frau, gebärt eine Kuh ihr Kalb. Kühe geben etwa 10 Monate lang Milch. Um den Milchfluss jedoch konstant hoch und damit wirtschaftlich zu halten, werden sie mit der nächsten Brunst erneut befruchtet. So beginnt der Kreislauf von vorn. Unter normalen Umständen würden die Tiere nur so viel Milch produzieren, wie sie zur Ernährung ihrer Kälber benötigen: etwa 8 Liter pro Tag – ca 2000-3000 L jährlich. Doch durch die Zucht und das Hochleistungsfutter sorgt die Milchindustrie dafür, dass jede einzelne Kuh jährlich durchschnittlich weit über 8.500 Liter Milch gibt jährlich / bis zu 50L am Tag.
Was geschieht mit den Kälbern? Die entrissenen Kälber werden meist einzeln in Kälberboxen (Kälberiglus) gesperrt Einzelhaltung. Nach der zweiten Lebenswoche ist nicht einmal mehr Einstreu wie zum Beispiel Stroh vorgeschrieben. Jedem Tierkind steht in den ersten Lebenswochen nur eine Fläche zur Verfügung, die kaum größer ist als eine handelsübliche Badewanne. Erst nach acht Wochen Einsamkeit müssen die Tierkinder in Gruppen mit anderen Kälbern gehalten werden – ihre Mütter sehen sie aber nicht wieder. Außerdem dürfen Kälber seit 2017 wieder mit Tiermehl und Tierfett im Milchaustauscher gefüttert werden, was nach dem Ausbruch von BSE (Rinderwahn) lange Zeit untersagt war. Die unnatürliche Fütterung und die nicht artgerechte Haltung führen oft zu starken Durchfällen und zu einer hohen Sterblichkeitsrate. *Tiermehl/Tierfett: aus Kadaver hergestellt/Kadaverfett von Rindern meistens. Milchersatz für die Kälber: Milchaustauscher sind hoch verarbeitete Erzeugnisse, die u. a. aus Nebenprodukten der Milchherstellung wie Magermilch- und Molkenpulver (zum Teil demineralisiert und entzuckert) sowie pflanzlichen Inhaltsstoffen (häufig mit Palmfett) bestehen. Ohne Betäubung werden den Tierkindern Nummern in Form von Marken durch das Ohr geschossen. Anschließend erfolgt die wahrscheinlich noch schmerzhaftere Enthornung, bei der der Hornansatz der Kälber mit einem mehrere hundert Grad heißen Eisen verbrannt wird. Männliche Kälber werden zum Teil ohne Narkose kastriert.
Milch schmeckt aber so lecker. Die Schmerzhafte Euterentzündungen, auch Mastitis genannt, sind eine weitverbreitete Krankheit bei Kühen, die für die Milchproduktion ausgebeutet werden (Milch enthält Eiter) Wir sind die einzige Spezies die sogar im Erwachsenen Alter noch Milch einer anderen Tierart trinkt. Wir würden niemals Hunde oder Schweinemilch trinken, nicht mal menschliche Muttermilch würden wir als Erwachsene anrühren – warum also Kuhmilch?
Ich trinke aber nur Bio Milch. Wer Biomilch kauft, unterstützt vermutlich sogar die konventionelle Tierindustrie. Schließlich steht auch im Biobereich Wirtschaftlichkeit im Vordergrund. Hier gibt es oft keinen Markt für die männlichen Kälber. Wenige Wochen nach der Geburt gehen sie in den konventionellen Markt, wo sie gemästet und nach kurzer Zeit getötet werden. Anbindehaltung ist zwar verboten, aber erlaubt, wenn es dem Tierwohl dient Schwierig zu überprüfen, dass das nicht ausgenutzt wird. Es geht nicht nur um das offensichtliche Glas Milch. Milchpulver ist in vielen Nahrungsmitteln enthalten Wer auswärts essen geht, kann schwer bestimmen woher Käse etc. kommen in TK Produkten sind die Milchbestandteil im Normalfall nicht aus Bio. Auch Bio ist immer noch eine Wirtschaft auch hier werden die Milchkühe geschlachtet, sobald ihre Milchleistung nachlässt.
Es gibt viele Alternativen und Pflanzenmilch lässt sich ganz einfach selbst herstellen. Informiere dich selbst und überdenke deine Ess- und Trinkgewohnheiten. Möchtest du die Milchindustrie weiter unterstützen?
Unsere Ernährung hat etwas mit unserem Klima zu tun. Das ist mir nach dem Film Cowspiracy klar geworden. Deswegen zeige ich heute einige Fakten aus dem Film.
Viehzucht Viehzucht ist für 18% der Treibhausgas-Emissionen verantwortlich, Verkehrsmittelabgase für 13%. „Nutztiere“ und deren Nebenprodukte sind für mindestens 29.000 Millionen Tonnen Kohlendioxid jährlich verantwortlich. Methan ist 25-100x zerstörender als CO2. Kühe produzieren jeden Tag 568 Milliarden Liter Methan. „Nutztiere“ sind für 65% aller auf den Menschen bezogenen Emissionen von Lachgas verantwortlich. Dies ist ein Treibhausgas mit einem 267fach höheren Erderwärmungspotential als CO2, welches 150 Jahre in der Atmosphäre bestehen bleibt.
Wasser Durch Fracking liegt der Wasserverbrauch bei 265-530 Milliarden Liter jährlich. Beim Fracking werden z.B. Risse in Gesteinen geweitet oder stabilisiert. Der Wasserverbrauch landwirtschaftlicher Tiernutzung liegt bei 129-287 Billionen Litern pro Jahr. In den USA werden 80-90% des Wassers für die Landwirtschaft verwendet, 5% für private Haushalte. Um 450g Rindfleisch zu produzieren sind 9.463L Wasser nötig, um 450g Käse zu produzieren fast 3.400 Liter. Viehzucht ist heute verantwortlich für 20-30% des gesamten Süßwasserverbrauchs weltweit.
Land Tier und Tierfutterproduktion nehmen 1/3 der nicht vereisten freien Landfläche ein. Tiere bedecken 45% der Erdoberfläche. Tierzuchtbetriebe an Land haben mehr als 500 durch Stickstoff überschwemmte Todeszonen in den Ozeanen rund um den Globus geschaffen. 1/3 des Planeten ist verödet. Hauptursache dafür ist die Tierzucht.
Abfall In den USA werden über 3 Millionen kg Kot pro Minute von Tieren produziert. Nicht darin enthalten sind Milliarden Fische aus Aquakulturen. Eine Farm mit 2.500 Milchkühen produziert genauso viel Müll wie eine Stadt mit 411.000 Einwohnern. In den USA werden 130x mehr Tierabfälle als Menschenabfall produziert.
Meere 75% der weltweiten Ozeane sind leergefischt. 2048 werden alle Ozeane leergefischt sein, wenn wir so weiter machen, wie bisher. 81-90 Millionen Tonnen Fisch werden jedes Jahr aus den Meeren gezogen. Für 1kg Fisch werden bis zu 5kg Meerestiere unbeabsichtigt gefangen und getötet, wie z.B Seesterne, Krabben, Delfine, Wale, Robben, Haie und Schildkröten.
Regenwald Die „Nutztierhaltung“ ist für 91% der Zerstörung des Amazonas verantwortlich. Jede Sekunde werden 0.4-0.8 Hektar Regenwald gerodet. Dadurch sterben jede Stunde ca. 25 Uran-Utans. 10.6 Millionen Hektar Regenwald wurden bislang für die Produktion von Palmöl gerodet, 55 Millionen Hektar für die „Nutztierhaltung“. 1.100 Land-Aktivisten wurden in den letzten 20 Jahren in Brasilien ermordet.
Menschen Die „Nutztierhaltung“ kostet die USA ca. 414 Milliarden Dollar. 80% der verkauften Antibiotika werden bei der „Nutztierhaltung“ eingesetzt. Weltbevölkerung: 1812: 1 Milliarde, 1912: 1.5 Milliarde, 2012: 7 Milliarde. Jährlich werden weltweit 70 Milliarden „Nutztiere“ aufgezogen. Jede Stunde werden mehr als 6 Millionen davon getötet. Eine Kuh benötigt 9x mehr Wasser und 7x mehr Futter als Menschen. Wenn wir das gesamte Essen auf der Welt für uns verwenden würden, könnten wir 10 Milliarden Menschen damit versorgen. 50% des weltweiten Getreides wird an Tiere verfüttert. 82% der hungernden Kinder leben in den Ländern, in denen Lebensmittel an Tiere verfüttert werden, welche dann wiederum in westlichen Ländern verspeist werden.
Land, das benötigt wird, um 1 Person 1 Jahr lang zu ernähren: Veganer: 0.06 Hektar Vegetarisch: 3x so viel Fleischesser: 18x so viel.
Pro Tag, an dem sich einen Person vegan ernährt, spart diese 4164 Liter Wasser, 20.4 kg Getreide, 2.78 m^2 bewaldetes Land, das Äquivalent von 9kg CO2 und das Leben eines Tieres.
Die Fakten sprechen für sich. Die Zahlen sind Besorgniserregend. Wir müssen etwas ändern und zum Glück kann das jeder von uns. Wir können uns jeden Tag gegen die Tierausbeutung und für die Umwelt entscheiden, mit einer gesunden veganen Ernährung. Du entscheidest selber, was du isst und wie nachhaltig du dich verhältst. Schaue dir gerne den ganzen Film an oder weiteres von meinem Infomaterial.
Die Zweibeln mit dem Knoblauch in etwas Öl anbraten. Dann das Sojahack dazugeben. Danach die Tomatensoße, Mais und Kidneybohnen. Kreuzkümmel, Salz, Paprika und Pfeffer zum abschmecken.
Die Tacoschells nach Anleitung vorbereiten.
Zuerst die Soße, dann den Streukäse, den Mais und zuletzt den Salat in den Taco füllen.