1 Tag vegan in Stockholm

Ich war im August für einen Tag in Stockholm und wollte keine Chance verpassen lecker vegan essen zu gehen. Stockholm ist wirklich empfehlenswert und generell ist Schweden ein sehr schönes Land. Auf meiner Hinreise habe ich so viele Hirsche, Rehe, Wildschweine und sogar eine Elchkuh gesehen.
Ich habe versucht die Preise zu den Restaurants dazuzuschreiben, aber man muss bedenken, dass Schweden generell teurer ist und es zu den Mahlzeiten immer kostenlos Wasser dazugab.

Kaffeverket

Im Kaffeverket kann alles vegan bestellt werden, obwohl sie auch tierische Produkte verkaufen. Wir hatten einen Chiapudding mit Mango und ein Avocadotoast. Das Avocadotoast war göttlich, von Chiapudding bin ich wohl einfach kein Fan.
Es ist ein kleines, gemütliches Café, aber für den Preis und nur des Avocadotoasts wegen würde ich nicht nochmal hingehen. Das Essen war wirklich lecker, aber es ist eben nicht komplett vegan und die Einrichtung hat mir persönlich nicht besonders gefallen.

Mahalo

Das Mahalo ist das beste vegane Restaurant, dass ich bisher entdeckt habe. Ich bin so begeistert. Wenn ihr in Stockholm, vor allem in Södermalm unterwegs seid, dann geht dort unbedingt hin. Wir hatten beide einen veganer Burger und extra Pommes, weil wir die Karte nicht gelesen hatte und dachten, es gäbe keine Pommes zum Burger.
In dem Restaurant ist so eine schöne Stimmung und es ist wirklich gemütlich.

Delivore

10 Fakten über Plastik

Plastik ist allgegenwärtig. Im Supermarkt ist fast alles in Plastik eingepackt, die meisten Wasserflaschen bestehen aus Plastik und die vielen Plastiktüten zum Einkaufen.

https://i.dailymail.co.uk/i/pix/2017/10/20/20/458406AF00000578-5002084-image-a-29_1508527039158.jpg
https://www.ecosia.org/images?q=plastik+meer#id=_
  1. Für eine 1L Plastikflasche werden umgerechnet bis zu 250ml Öl für die Verpackung und den Transport aufgewendet.
  2. Wir benötigen 8% der weltweiten Ölversorgung nur für Plastik. Das entspricht dem gesamten Öl-Bedarf für Afrika.
  3. Alleine in den letzten 10 Jahren haben wir mehr Plastik produziert, als im gesamten 20. Jahrhundert. Bis 2008 haben wir 245 Millionen Tonnen Plastik produziert.
  4. Rund 50% davon wird nur 1-mal benutzt und dann weggeschmissen.
  5. Jährlich werden 500.000.000.000 Plastiktüten im Supermarkt benutzt. Wenn man die aneinander reiht den Erdbal 4.200-mal mit Plastik umrunden.
  6. Jedes Jahr landen zwischen 6.4 – 12.7 Millionen Tonnen Plastik in den Meeren.
    Insgesamt schwimmen in den Weltmeeren 5.200.000.000.000 Plastikteile.
  7. Tiere schwimmen in das Plastik rein, verheddern darin oder halten es für etwas zu essen (Plastiktüte = Qualle).
  8. 100.000 Meeresleben sterben an Plastik pro Jahr.
  9. Bis 2050 soll bei 99% aller Seevögel Plastik im Organismus nachweisbar sein.
  10. Plastik in Tieren kann jetzt schon nachgewiesen werden. 2/3 des weltweiten Fischbestandes leiden unter Plastik in der Nahrung.

Es gibt noch viele weitere Informationen zu dem Thema, informiere dich selbst und werde dir über deinen Konsum bewusst.
Vielleicht fragst du dich auch, was kann ich jetzt tun?
– Vorhandenes Plastik verwenden und kein neues kaufen.
Das Plastik was jetzt auf der Welt ist, wird noch lange nach unserem Tot hier sein.
– beim einkaufen eigenen Tüten mitbringen
– Der Markt reagiert auf unsere Nachfrage. Wenn wir weniger Plastik kaufen, wird auch weniger Plastik hergestellt.

Irland hat z.B ein Plastiksteuer eingeführt und so den Verbrauch von Plastiktüten um 90% reduziert.

Es bewegt sich etwas. Jeder Regen fängt mit einem Tropfen an. Es bringt nichts auf andere zu zeigen, weil die z.B überhaupt nicht auf die Umwelt achten, sondern bei sich selbst anzufangen.
Sei die Veränderung, die du in der Welt sehen möchtest.

weitere Informationen:
➖ Pacific Institute: Bottled Water and Energy Fact Sheet (http://pacinst.org/publication/bottle…)
➖ From oil use to ocean pollution: five facts about the plastics industry (https://www.theguardian.com/sustainab…)
➖ Fact Sheet: Bottled Water and Energy: Getting to 17 Million Barrels (http://pacinst.org/wp-content/uploads…) ➖ Plastic Pollution in the World’s Oceans: More than 5 Trillion Plastic Pieces Weighing over 250,000 Tons Afloat at Sea (http://journals.plos.org/plosone/arti…)
➖ Plastics – the Facts 2013: An analysis of European latest plastics production, demand and waste data (http://www.plasticseurope.org/documen…)
➖ Recycling Consortium: Facts about plastic (http://www.recyclingconsortium.org.uk…)
➖ Plasticoceans: The facts (https://www.plasticoceans.org/the-facts/)
➖ Plastic waste inputs from land into the ocean (http://science.sciencemag.org/content…)
➖ For Ocean Animals, ‘Death By Plastic’ Could Be Occurring More Frequently (http://www.iflscience.com/environment…)
➖ Oceancrusaders: Plastic Statistics (http://oceancrusaders.org/plastic-cru…)
➖ Plastic in 99 percent of seabirds by 2050 (https://www.sciencedaily.com/releases…)
➖ Dr. Annette Rexroth: Mikroplastik in Lebensmitteln (https://www.bzfe.de/_data/files/eif_0…)
➖ Microplastic fragments and microbeads in digestive tracts of planktivorous fish from urban coastal waters (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/arti…)
➖ Full scale of plastic in the world’s oceans revealed for first time (https://www.theguardian.com/environme…)
➖ Microplastic deposits found deep in world’s oceans and seas (https://www.theguardian.com/environme…)
➖ Es ist überall drin: Unser täglich Öl (http://www.taz.de/!5141341/)

Die Wahrheit über Milch

Milch ist in sehr vielen Lebensmitteln enthalten und ziemlich viele sind auch aus ihr hergestellt, wie z.B Joghurt und Quark. Ist Milch gut oder schlecht für den Körper? Diese Frage ist eigentlich irrelevant. Was wir uns stattdessen fragen sollten ist, wie geht es den Tieren dabei?

https://utopia.de/app/uploads/2017/08/Film-DasSystemMilch-z-EIKON-Media-und-MIRAMONTE-FILM-Martin-Rattini-170809-1280×600.jpg


Was kommt dir als erstes in den Sinn, wenn du an Milch denkst? Vielleicht Calcium?
Ja, Calcium ist wichtig, wir benötigen es damit unsere Knochen stärker werden.
Woher kommt das Calcium eigentlich?
Calcium ist ein Mineral und Mineralstoffe können vom Organismus nicht selbst produziert werden. Das heißt die Kuh produziert das nicht selber, sondern die Pflanzen ziehen sich das aus dem Boden. Die Kuh frisst die Pflanze und das Calcium kommt so in die Milch.
Was die Milch aber noch besser kann, ist es uns das Calcium zu entziehen. Denn die Milch enthält tierisches Protein, was die Milch überseuert und dadurch baut der Körper Calcium ab, um dagegen zu wirken und die Übersäuerung zu neutralisieren.
Mögliche Folgen:
-Die Zähne werden anfällig für Karies.
-Knochen entkalken und werden brüchig.
-Muskeln bauen sich ab durch Übersäuerung.
-Herzschwäche und Herzrythmusstörungen können entstehen.

In den Ländern, wo der Milchkonsum am höchsten ist, ist die Osteoporose rate am höchsten. In Ländern, wo kaum Milchprodukte konsumiert werden, sind kaum Knochenbrüche und Osteoporose zu verzeichnen.

Ich wurde schon einpaar mal gefragt, was ich denn, als Veganer, mit der Milch machen möchte, statt sie zu trinken. Die ist ja sowieso da.
Ist sie das? Warum gibt die Kuh überhaupt Milch?
Sie gibt, genau wie jede andere Mutter, Milch um ihr Baby damit zu versorgen.
Wie schafft sie es denn, so viel Milch zu produzieren, dass sie damit ihr Kalb und uns damit versorgen kann? In Deutschland werden pro Jahr pro Kopf ca. 120kg Milchprodukte konsumiert.
Ich beantworte die Frage, anhand einer Frau.
Wir stellen uns eine Frau vor, die die ganze Zeit schwanger gehalten wird und wir sie ununterbrochen dazu benutzen um Milch zu produzieren. Das würde dazu führen, dass die Brüste extrem gereizt wären, es kann zu Entzündungen führen, Gefäße können platzen und Eiter kann entstehen.
Kommt das dann mit in die Milch?
Ja.
Es gibt weltweite Regelungen, wie viel Eiter und Blut in der Milch enthalten sein darf.
Daher werden vielen Kühen standardmäßig Antibiotika verschrieben, was auch direkt in die Milch gelangt.
Wofür ist die Milch ursprünglich gedacht?
Milch ist Säuglingsnahrung. Sie ist für das Kalb gedacht, damit dieses wächst und so schnell wie möglich groß wird. Die Milch enthält für das Kalb genau die richtige Menge an Hormonen und Proteinen.
IGF-1 ist ein Wachstumshormon, welches der Struktur von Insulin ähnlich ist. Es sorgt dafür, dass Zellen wachsen und sich vermehren. Für das Kalb also ideal. Wir selbst haben IGF-1, wenn wir Kinder sind, weil wir im Wachstum sind und dieses auch brauchen. Unser Körper stellt dieses Hormon her und reguliert das in uns selber. Es kann aber stimuliert werden, was sehr stark durch tierische Proteine passiert. Sind wir also ausgewachsen und unsere Zellen sollen nicht mehr aktiv wachsen, fördern wir mit dem Hormon das Wachstum anderer Zellen, wie z.B Krebszellen.
Je weniger IGF-1, desto geringer ist das Krebsrisiko.
Milch hat nichts, was für den menschlichen Organismus gesund ist. Erst recht nicht bei Erwachsenen Menschen. Milch enthält keine Ballaststoffe und keine Vitamine. Milch von der eigenen Mutter, ist nur gesund für einen Säugling, der im Wachstum ist.

Nun bin ich auf den gesundheitsschädlichen Aspekt der Milch eingegangen. Jetzt werde ich ein paar Argumente „für“ die Milch erläutern.

Erstmal schadet Milch doch niemandem oder?
Kühe leben in der Milchhaltung meist in extrem beengten Verhältnissen und sind nicht in der Lage, ihre grundlegenden Bedürfnisse, wie beispielsweise die Versorgung ihrer Kälber zu erfüllen. Kälber werden in modernen Milchbetrieben ihren Müttern meist unmittelbar oder nur wenige Stunden nach der Geburt entrissen. Oft schreien Mutter und Kalb tagelang nacheinander. Es leben momentan über 4 Millionen Kühe in Milchbetrieben.
Für Rinder über sechs Monate gibt es keine spezielle Haltungsvorschrift.
Viele verbringen ihr gesamtes oder den Großteil ihres Lebens im Stall. Etwa 1 Millionen Kühe werden in Anbindehaltung gehalten. Die meisten Kühe müssen dabei auf Beton- und Spaltenböden leben.
Circa 70 Prozent der Kühe werden in einem sogenannten Laufstall gehalten, der von der Tierindustrie als besonders „kuhfreundlich“ angepriesen wird. In Wahrheit schmerzen den meisten Kühen die Beine und Klauen aufgrund des harten Spaltenbodens oder sie bekommen Liegeschwielen und Abszesse wegen der harten und meist zu kleinen Liegeboxen.

Für Milch stirbt doch niemand?
Milchkühe werden bereits im Alter von vier oder fünf Jahren wertlos für die Milchwirtschaft und im Schlachthaus getötet.
Viele Menschen essen bewusst kein Fleisch, um den Tod eines Tieres zu verhindern. Doch auch mit jedem Glas Milch wird die Kalbfleisch-Industrie unterstützt männliche Kälber werden geschlachtet. Es gibt immer wieder Berichte, dass Bullenkälber von Milchkühen kaum mehr rentabel aufzuziehen bzw. zu verkaufen sind und daher oft vernachlässigt werden, bis sie sterben oder gleich getötet werden – obwohl dies nach dem Tierschutzgesetz strafbar ist.
Wer Biomilch kauft, unterstützt vermutlich sogar die konventionelle Tierindustrie. Schließlich steht auch im Biobereich Wirtschaftlichkeit im Vordergrund. Hier gibt es oft keinen Markt für die männlichen Kälber. Wenige Wochen nach der Geburt gehen sie in den konventionellen Markt, wo sie gemästet und nach kurzer Zeit getötet werden.

Kühe geben doch sowieso Milch?
Kühe werden durch Züchtung zu Hochleistungen angetrieben, mit hohen Mengen an Kraftfutter falsch ernährt und immer häufiger mit Antibiotika gegen Krankheiten behandelt. In den meisten Milchbetrieben werden die Kühe mit ausgewähltem Sperma künstlich befruchtet. Dies geschieht bei immer jüngeren Kühen, meist im Alter zwischen 1,5 und 2 Jahren. Dies kann zu großen Problemen bei der Geburt führen. Nach neun Monaten, einer ebenso langen Schwangerschaft wie bei einer Frau, gebärt eine Kuh ihr Kalb. Kühe geben etwa 10 Monate lang Milch. Um den Milchfluss jedoch konstant hoch und damit wirtschaftlich zu halten, werden sie mit der nächsten Brunst erneut befruchtet. So beginnt der Kreislauf von vorn. Unter normalen Umständen würden die Tiere nur so viel Milch produzieren, wie sie zur Ernährung ihrer Kälber benötigen: etwa 8 Liter pro Tag – ca 2000-3000 L jährlich. Doch durch die Zucht und das Hochleistungsfutter sorgt die Milchindustrie dafür, dass jede einzelne Kuh jährlich durchschnittlich weit über 8.500 Liter Milch gibt jährlich / bis zu 50L am Tag.

Was geschieht mit den Kälbern?
Die entrissenen Kälber werden meist einzeln in Kälberboxen (Kälberiglus) gesperrt Einzelhaltung. Nach der zweiten Lebenswoche ist nicht einmal mehr Einstreu wie zum Beispiel Stroh vorgeschrieben. Jedem Tierkind steht in den ersten Lebenswochen nur eine Fläche zur Verfügung, die kaum größer ist als eine handelsübliche Badewanne. Erst nach acht Wochen Einsamkeit müssen die Tierkinder in Gruppen mit anderen Kälbern gehalten werden – ihre Mütter sehen sie aber nicht wieder. Außerdem dürfen Kälber seit 2017 wieder mit Tiermehl und Tierfett im Milchaustauscher gefüttert werden, was nach dem Ausbruch von BSE (Rinderwahn) lange Zeit untersagt war. Die unnatürliche Fütterung und die nicht artgerechte Haltung führen oft zu starken Durchfällen und zu einer hohen Sterblichkeitsrate. *Tiermehl/Tierfett: aus Kadaver hergestellt/Kadaverfett von Rindern meistens.
Milchersatz für die Kälber: Milchaustauscher sind hoch verarbeitete Erzeugnisse, die u. a. aus Nebenprodukten der Milchherstellung wie Magermilch- und Molkenpulver (zum Teil demineralisiert und entzuckert) sowie pflanzlichen Inhaltsstoffen (häufig mit Palmfett) bestehen.
Ohne Betäubung werden den Tierkindern Nummern in Form von Marken durch das Ohr geschossen. Anschließend erfolgt die wahrscheinlich noch schmerzhaftere Enthornung, bei der der Hornansatz der Kälber mit einem mehrere hundert Grad heißen Eisen verbrannt wird. Männliche Kälber werden zum Teil ohne Narkose kastriert.

http://i.huffpost.com/gen/4242148/thumbs/r-KAELBER-large570.jpg


Milch schmeckt aber so lecker.
Die Schmerzhafte Euterentzündungen, auch Mastitis genannt, sind eine weitverbreitete Krankheit bei Kühen, die für die Milchproduktion ausgebeutet werden (Milch enthält Eiter)
Wir sind die einzige Spezies die sogar im Erwachsenen Alter noch Milch einer anderen Tierart trinkt.
Wir würden niemals Hunde oder Schweinemilch trinken, nicht mal menschliche Muttermilch würden wir als Erwachsene anrühren – warum also Kuhmilch?

Ich trinke aber nur Bio Milch.
Wer Biomilch kauft, unterstützt vermutlich sogar die konventionelle Tierindustrie. Schließlich steht auch im Biobereich Wirtschaftlichkeit im Vordergrund. Hier gibt es oft keinen Markt für die männlichen Kälber. Wenige Wochen nach der Geburt gehen sie in den konventionellen Markt, wo sie gemästet und nach kurzer Zeit getötet werden. Anbindehaltung ist zwar verboten, aber erlaubt, wenn es dem Tierwohl dient Schwierig zu überprüfen, dass das nicht ausgenutzt wird. Es geht nicht nur um das offensichtliche Glas Milch. Milchpulver ist in vielen Nahrungsmitteln enthalten
Wer auswärts essen geht, kann schwer bestimmen woher Käse etc. kommen in TK Produkten sind die Milchbestandteil im Normalfall nicht aus Bio. Auch Bio ist immer noch eine Wirtschaft auch hier werden die Milchkühe geschlachtet, sobald ihre Milchleistung nachlässt.

Es gibt viele Alternativen und Pflanzenmilch lässt sich ganz einfach selbst herstellen. Informiere dich selbst und überdenke deine Ess- und Trinkgewohnheiten. Möchtest du die Milchindustrie weiter unterstützen?

https://www.dominionmovement.com/images/dominion_poster1.jpg

weitere Informationen:
► „Milch der Krankmacher“: http://www.peta.de/osteoporose#.WCDHp…
► „Milch & Osteoporose“: http://www.bmj.com/content/349/bmj.g6015
► „Alles Zum Thema IGF-1“: http://nutritionfacts.org/video/igf-1…
► „Das Wachstumshormon IGF-I im Zusammenhang mit Krebs und Milchkonsum“: https://groups.yahoo.com/neo/groups/N…
► „Proteine – gesundheitliche Aspekte“: http://www.fleisch-macht-krank.de/ind…
► „Fleisch, Zucker und Milchprodukte begünstigen Alzheimer“: http://www.aponet.de/aktuelles/forsch…
► „Milchprodukte und andere tierische Fette erhöhen das Risiko für Herzerkrankungen“: https://www.provegan.info/de/studien/…
► „Vegane Ernährung: Risiko für Prostatakrebs sinkt“: http://www.supermed.at/gesundheit/veg…
► „Milch und Prostatakarzinom“: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26…
► „Milchkonsum erhöht das Brustkrebsrisiko um das 7,2-fache (!)“: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/2…
► „Akne und Krebs haben eine gemeinsame Ursache“: http://nutritionfacts.org/video/savin…
► https://www.peta.de/milch-hintergrund ► https://albert-schweitzer-stiftung.de/massentierhaltung/mastkaelber

Vegan für die Umwelt

Unsere Ernährung hat etwas mit unserem Klima zu tun. Das ist mir nach dem Film Cowspiracy klar geworden. Deswegen zeige ich heute einige Fakten aus dem Film.

  • Viehzucht
    Viehzucht ist für 18% der Treibhausgas-Emissionen verantwortlich, Verkehrsmittelabgase für 13%.
    „Nutztiere“ und deren Nebenprodukte sind für mindestens 29.000 Millionen Tonnen Kohlendioxid jährlich verantwortlich.
    Methan ist 25-100x zerstörender als CO2. Kühe produzieren jeden Tag 568 Milliarden Liter Methan.
    „Nutztiere“ sind für 65% aller auf den Menschen bezogenen Emissionen von Lachgas verantwortlich. Dies ist ein Treibhausgas mit einem 267fach höheren Erderwärmungspotential als CO2, welches 150 Jahre in der Atmosphäre bestehen bleibt.
https://unpublishedottawa.com/sites/unpublishedottawa.com/files/styles/lightbox-full/public/letter/45/cowfarm.jpg?itok=asnEP_Up
  • Wasser
    Durch Fracking liegt der Wasserverbrauch bei 265-530 Milliarden Liter jährlich. Beim Fracking werden z.B. Risse in Gesteinen geweitet oder stabilisiert.
    Der Wasserverbrauch landwirtschaftlicher Tiernutzung liegt bei 129-287 Billionen Litern pro Jahr. In den USA werden 80-90% des Wassers für die Landwirtschaft verwendet, 5% für private Haushalte.
    Um 450g Rindfleisch zu produzieren sind 9.463L Wasser nötig, um 450g Käse zu produzieren fast 3.400 Liter.
    Viehzucht ist heute verantwortlich für 20-30% des gesamten Süßwasserverbrauchs weltweit.
https://californiawaterblog.files.wordpress.com/2011/03/sprinklers-in-field.jpg
  • Land
    Tier und Tierfutterproduktion nehmen 1/3 der nicht vereisten freien Landfläche ein. Tiere bedecken 45% der Erdoberfläche.
    Tierzuchtbetriebe an Land haben mehr als 500 durch Stickstoff überschwemmte Todeszonen in den Ozeanen rund um den Globus geschaffen.
    1/3 des Planeten ist verödet. Hauptursache dafür ist die Tierzucht.
  • Abfall
    In den USA werden über 3 Millionen kg Kot pro Minute von Tieren produziert. Nicht darin enthalten sind Milliarden Fische aus Aquakulturen.
    Eine Farm mit 2.500 Milchkühen produziert genauso viel Müll wie eine Stadt mit 411.000 Einwohnern. In den USA werden 130x mehr Tierabfälle als Menschenabfall produziert.
http://www.bluebird-electric.net/oceanography/ocean_pictures/Plastics-Proposal-5-Keeping-Them-Out-Of-The-Ocean-Diagram.jpg
  • Meere
    75% der weltweiten Ozeane sind leergefischt. 2048 werden alle Ozeane leergefischt sein, wenn wir so weiter machen, wie bisher.
    81-90 Millionen Tonnen Fisch werden jedes Jahr aus den Meeren gezogen.
    Für 1kg Fisch werden bis zu 5kg Meerestiere unbeabsichtigt gefangen und getötet, wie z.B Seesterne, Krabben, Delfine, Wale, Robben, Haie und Schildkröten.
https://i.pinimg.com/736x/d4/62/39/d462396035fe36b4bb87ca888e605002.jpg
  • Regenwald
    Die „Nutztierhaltung“ ist für 91% der Zerstörung des Amazonas verantwortlich.
    Jede Sekunde werden 0.4-0.8 Hektar Regenwald gerodet. Dadurch sterben jede Stunde ca. 25 Uran-Utans.
    10.6 Millionen Hektar Regenwald wurden bislang für die Produktion von Palmöl gerodet, 55 Millionen Hektar für die „Nutztierhaltung“.
    1.100 Land-Aktivisten wurden in den letzten 20 Jahren in Brasilien ermordet.
  • Menschen
    Die „Nutztierhaltung“ kostet die USA ca. 414 Milliarden Dollar.
    80% der verkauften Antibiotika werden bei der „Nutztierhaltung“ eingesetzt.
    Weltbevölkerung:
    1812: 1 Milliarde,
    1912: 1.5 Milliarde,
    2012: 7 Milliarde.
    Jährlich werden weltweit 70 Milliarden „Nutztiere“ aufgezogen. Jede Stunde werden mehr als 6 Millionen davon getötet.
    Eine Kuh benötigt 9x mehr Wasser und 7x mehr Futter als Menschen.
    Wenn wir das gesamte Essen auf der Welt für uns verwenden würden, könnten wir 10 Milliarden Menschen damit versorgen.
    50% des weltweiten Getreides wird an Tiere verfüttert.
    82% der hungernden Kinder leben in den Ländern, in denen Lebensmittel an Tiere verfüttert werden, welche dann wiederum in westlichen Ländern verspeist werden.

    Land, das benötigt wird, um 1 Person 1 Jahr lang zu ernähren:
    Veganer: 0.06 Hektar
    Vegetarisch: 3x so viel
    Fleischesser: 18x so viel.

    Pro Tag, an dem sich einen Person vegan ernährt, spart diese 4164 Liter Wasser, 20.4 kg Getreide, 2.78 m^2 bewaldetes Land, das Äquivalent von 9kg CO2 und das Leben eines Tieres.

Die Fakten sprechen für sich. Die Zahlen sind Besorgniserregend. Wir müssen etwas ändern und zum Glück kann das jeder von uns. Wir können uns jeden Tag gegen die Tierausbeutung und für die Umwelt entscheiden, mit einer gesunden veganen Ernährung. Du entscheidest selber, was du isst und wie nachhaltig du dich verhältst. Schaue dir gerne den ganzen Film an oder weiteres von meinem Infomaterial.


weitere Informationen:
► „Cowspiracy: The Sustainability Secret“: www.cowspiracy.com
► „Cowspiracy: “A Documentary that will Rock and Inspire the Environmental Movement“: http://veganbyseason.com/cowspiracy/
► „Die Fakten zum Film Cowspiracy – Das Geheimnis Der Nachhaltigkeit“: https://istdasvegan.eu/2016/08/die-fa…
► „Cowspiracy – The Facts“: http://www.cowspiracy.com/facts
► „Fleisch essen und Umweltschutz vertragen sich nicht“: http://www.peta.de/umwelt#.WKLgthLhCi4
► „Umweltzerstörung – Erkenne die Zusammenhänge“: http://www.erkenne-den-zusammenhang.d…
► „Klimarechnung spricht für Tofu statt Rindersteak“: http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2012…
► „Fleisch: Vom Klimawandel und dem Tellerrand“: http://www.wwf.de/themen-projekte/lan…
► „Wie Fleischkonsum dem Klima schadet“: http://www.wiwo.de/technologie/umwelt…
► „Umweltbelastung: Folgen des Fleischkonsums“: https://vebu.de/tiere-umwelt/umweltbe…

Vegane Tacos

 

Zutaten:

– Öl

– Zwiebel

– 2 Knoblauchzehen

– Mais

– Kidneybohnen

– Sojahack

– passierte Tomaten

– Streukäse

– Taco Schells

– kreuzkümmel

-Salz & Pfeffer

– Paprikapulver

-Salatkopf

Zubereitung:

Die Zweibeln mit dem Knoblauch in etwas Öl anbraten. Dann das Sojahack dazugeben. Danach die Tomatensoße, Mais und Kidneybohnen. Kreuzkümmel, Salz, Paprika und Pfeffer zum abschmecken.

Die Tacoschells nach Anleitung vorbereiten.

Zuerst die Soße, dann den Streukäse, den Mais und zuletzt den Salat in den Taco füllen.

Sind wir Fleischfresser?

Vegan/Vegetarisch kann nur unnatürlich sein, denn die Natur hat den Menschen als Fleischfresser konstruiert. Was ist überhaupt ein Omnivore, Carnivore und Herbivore?
Momentan benehmen wir uns wie Omnivore, weil wir Fleisch essen, aber nur weil wir das können, muss das noch lange nicht gut für uns sein.


Stellt euch vor ihr seit in einem Schlachthaus. Ihr riecht das Blut und seht, wie den Tiere die Kehle aufgeschlitzt wird oder den Bolzenschuss an den Kopf gesetzt wird. Wie sie zappeln und ausbluten. Ihr seht und hört wie sie schreien.
Welche Gedanken und Emotionen kommen da bei euch hoch? Denkt ihr „Hm lecker“ oder ist es eher Trauer, Furcht, Mitgefühl oder Angst. Wollt ihr das ganze beenden? Beantwortet die Frage ehrlich euch gegenüber.
Jetzt stellt euch vor, nicht ihr steht in diesem Raum, sondern ein Löwe. Was sind wohl seine Gedanken?
Der Löwe wird nicht viel denken, sondern er wird seinen Instinkten folgen. Je nachdem, worauf er Hunger hat, wird er sich auf das nächste Tier stürzen. Dabei ist es ihm egal, ob das z.B ein Ferkel oder ein größeres Schwein ist.
Ein weiteres Gedankenexperiment:
Ihr seid im Auto und fahrt ein Reh an. Es liegt vor euch und kämpft um sein Leben. Was ist hier eure Emotion?
„Super, jetzt habe ich direkt was zu essen.“ oder fragt ihr euch, was ihr tun könnt, um diesem Lebewesen zu helfen.

Wir haben ein Grundverständnis für Moral und Ethik und das unterscheidet uns von den Tieren. Wir können Entscheidungen treffen und warum dann nicht die ethische und gute Entscheidung?
Die Industrie versucht uns diese Entscheidung wegzunehmen, indem die Produkte, die man heutzutage im Supermarkt findet, nichts mehr mit dem zutun haben, was in den Schlachthäusern passiert (z.B Bärchenwurst mit Gesicht drauf). Das ist Verbrauchertäuschung. Wir töten innerhalb von drei Tagen 650 Millionen Tiere. Das ist unfassbar viel. Wo sind die alle? Hast du davon schonmal welche gesehen? Es hat seinen Grund, warum das hinter verschlossenen Türen stattfindet. Da wir Menschen einfach nicht diese Emotionen haben, dass wir diese Grausamkeit miterleben möchten.

Bei welchem dieser Tiere bekommt ihr Hunger und welches findet ihr total süß?

Ein Löwe zum Beispiel würde dazwischen keinen Unterschied machen. Er würde in das Tier reinbeißen und alles essen. Ihm ist egal, dass da noch Fell dran ist, ob er in den Anus beißt oder ob das Tier noch Augen hat.

Sind wir in der Lage das Reh, welches wir angefahren haben runterzuschlingen?
Erstmal liegt es schon auf dem Boden, was ein super Vorteil für uns ist, da wir nicht die Ausdauer und die Geschwindigkeit dazu hätten es zu jagen.
Also können wir direkt ins Reh reinbeißen. Praktisch, dass wir Eckzähne haben. Nur „leider“ sind unsere Eckzähne lächerlich, im Gegensatz zu wirklichen Fleischessern. Unsere Zähne sind nicht dazu gemacht in rohes Fleisch reinzubeißen.

Wir können unseren Kiefer seitlich, auf und ab bewegen, weswegen wir unsere Nahrung malen. Omni- und Carnivore können ihren Kiefer nur auf und ab bewegen, wodurch sie das Fleisch reißen.
Die meisten Lebensmittel, woran Menschen sich verschlucken und dann daran ersticken, sind Fleisch.

Das Fleisch, was wir essen ist Gewürzt. Gewürze sind Pflanzen und diese stellen den Geschmack her. Wenn ihr Fleisch ohne Gewürze esst, dann schmeckt es nach gar nichts.
Fleischfresser haben einen kürzeren Magen-Darm-Trakt, weil das Fleisch schnell durch muss. Da Fleisch viele Sachen enthält, die nicht lange verdaut werden sollen.
Der pH Wert von Omnivoren liegt bei 1, der von Herbivoren bei 4-5. Das liegt daran, da Omnivore unter anderem Knochenstücke essen und diese zersetzt werden müssen, was nur mit Säure funktioniert.
Unser Magen-Darm-Trakt ist länger, als der von Omni- oder Carnivoren, da wir auch Pflanzen essen mit vielen Ballastoffen, was länger dauert um die ganzen Nährstoffe zu erhalten. Ballastoffen regen auch die Darmtätigkeit an. Fleisch und Tierische Produkte enthalten nie Ballastoffe.
Die Größe des Magens unterscheidet sich auch. Ein Wolf kann z.B in einem „Fressgang“ bis zu 9kg Fleisch in seinem Magen aufnehmen. Umgerechnet wären das 100 Hamburger.

Herz- Kreislauferkrankungen sind Todesursache Nummer 1. Das hat alles damit zu tun, dass unsere Gefäße verkalken und das Herz dadurch nicht richtig mit Blut versorgt wird. Diese Verkalkung kommt primär durch die Ernährung, Rauchen und Stress. Gesättigte Fettsäuren sorgen z.B dafür, dass der Cholesterinspiegel steigt, was alles in einem direkten Risiko an einem Herzinfarkt zu sterben zusammenhängt. Gesättigte Fettsäuren, Cholesterin, Transfette kommen primär in tierischen Produkten vor. Es ist nicht immer nur eine Ursache, aber es gibt einen sehr starken und eindeutigen Zusammenhang zwischen tierischen Produkten und Herz- Kreislauferkrankung.

Wir müssen etwas verändern. Das zeigen die Zahlen und Fakten. Uns nicht auf einzelne Sachen konzentrieren, wie z.B, „ja, aber mit meinen Zähnen könnte ich das und das“.
Es deutet sehr viel daraufhin, dass wir keine Omnivore sind. Was eigentlich irrelevant ist, weil wir müssen tierische Produkte nicht konsumieren. Daher ist die Fragestellung nicht notwendig.

Weiter Informationen:
➖ Übersicht: Physiologie der verschiedenen „Kategorien“ (https://qph.fs.quoracdn.net/main-qimg…)
➖ Fleischatlas 2018 (https://www.bund.net/fileadmin/user_u…)
➖ Natural Human Diet according to Biological and Evolutionary Evidence (http://dpcpress.com/natural_diet.html) ➖ What’s the “Natural” Human Diet? (https://nutritionfacts.org/video/what…)
➖ Salt Use in Meat and Poultry Products (https://www.meatinstitute.org/index.p…)
➖ Facts and principles learned at the 39th Annual Williamsburg Conference on Heart Disease (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/arti…)
➖ Deaths Associated with Choking in San Diego County (https://www.researchgate.net/publicat…)


Du bist, was du isst!

Hast du schonmal darüber nachgedacht vegan zu werden? Hast du dich überhaupt schonmal mit dem Thema Ernährung auseinandergesetzt? Wieso ernährst du dich so, wie du es tust? Ist es deine komplette bewusste Entscheidung oder ist sie doch von der Gesellschaft geprägt? Das sollen hier alles keine Vorwürfe sein, es soll nur zur Aufklärung dienen und jeder kleine Schritt ist ein Anfang. Hier sind ein paar Argumente, die zeigen, warum eine vegane Ernährung sinnvoll und richtig sind.

1. Ethik

Dies ist der wichtigste Punkt der veganen Bewegung, weshalb ich ihn auch als erstes nenne.
Tiere sind Lebewesen. Sie haben ein Herz, wie du und ich. Sie können fühlen, trauern und lieben. Wer gibt uns das Recht zu entscheiden, dass sogenannte „Nutztiere“ durch die Hölle gehen müssen, wir halten sie gegen ihren Willen fest, sie haben keinen Freiraum, keinen eigenen Willen, um sie hinterher zu verstümmeln, damit wir 5min. Genuss haben oder sie als ‚Mode‘ zu tragen. Jährlich werden 70 Milliarden Landtiere (ohne Fische) ermordet, das ist 10x soviel, wie es Menschen auf der Erde gibt.
Ich mache bei Nutztieren Anführungszeichen, weil ich dieses Wort ablehne. „Nutztier“ ist ein vom Menschen erfundenes Wort, es gibt keinen Unterschied zwischen „Nutztier“ und Haustieren.
Wenn einem Hund auf offener Straße die Kelle durchgeschlitzt wird, würde es große Empörungen geben. Bei „Nutztieren“ ist das Alltag. Die Gesellschaft hat uns vorgeschrieben, welche Tiere wir liebhaben und welche wir grausam ermorden. Es gibt keinen Unterschied bei Tieren, keine Klassifizierung, wir müssen gegen den Speziesismus arbeiten. Was unterscheidet ein Hund von einem Schwein? -> ein Schwein ist intelligenter als ein Hund.
Wenn ihr euch noch weiter über die Halte- oder Tötungsbedinungen der Tiere informieren möchtet, dann schaut euch bei Youtube den Film Dominion an. Wir leben in einem Zeitalter, indem man alles in Sekundenschnelle googeln kann, niemand kann sagen, dass er darüber nichts weiß. Das soll kein Vorwurf sein, aber daran erkennt man, wie sehr diese ganzen Themen von der Öffentlichkeit ferngehalten werden. Da ein perfektes System mit tierischen Produkten aufgebaut wurde, wo wir das alles gar nicht sehen sollen. Es wird uns total einfach gemacht, diese ganze Quälerei zu verdrängen.
Über das Thema Bio = Besser werde ich nochmal einen eigene Beitrag erstellen.
Informiert euch und macht euch ein eigenes Bild. Fangt an selbstständig und bewusst über eure Gewohnheiten und diese fühlenden Lebewesen nachzudenken.
Wir müssen keine tierischen Produkte essen, wir müssen das ganze Leid, welches hinter geschlossenen Türen stattfindet nicht erzeugen.

2. Veganer haben kein Testosteron, da sie kein Fleisch essen.

Testosteron ist ein Sexualhormon, die Tiere und Menschen produzieren, das heißt, wenn wir tierische Produkte konsumieren, nehmen wir deren Hormone mit auf. Diese brauchen wir nicht, da unser Körper alles selber synthetisiert.
Über Hormone wird es in nächster Zeit nochmal einen eigenen Blogbeitrag geben.

3. Antibiotika

Der Großteil der Antibiotika wird nicht für uns Menschen, sondern für die Tiere eingesetzt. Dadurch entstehen immer mehr multiresistente Keime und wir haben immer mehr Antibiotika in unserem Fleisch drin. In einem Test waren in 9 von 10 Fleischprodukten bis zu 8 verschiedene Antibiotikarückständen zu finden.
In einem Mastbetrieb werden die Tiere auf engstem Platz gehalten, was dazu führt, dass viele Tiere erkranken. Diese haben meistens dieselbe Futter- oder Wasserquelle, weshalb alle Tiere, auch die gesunden, die Antibiotika bekommen. Meistens werden schon prophylaktisch die Antibiotika verteilt. Der Mensch isst das Fleisch und nimmt diese Antibiotikarückstände auf und dadurch wird der Körper resistent gegen die Keime. Wenn der Mensch also krank wird und Tabletten dagegen einnimmt, sagt der Körper einfach: „Kenn‘ ich schon“.

4. Umwelt

Hat Veganismus Auswirkungen auf unsere Umwelt?
Alle seriösen Wissenschaftler sind sich einig, dass wir dringen etwas ändern müssen. Der CO2 Ausstoß muss drastisch sinken. Der größte Teil des CO2 Ausstoßes kommt aus der Massentierhaltung. Hinzu kommen die Ausscheidungen der Tiere, wobei Methan freigesetzt wird. Methan ist 300x klimaschädlicher, als CO2. Theoretisch ist es schon zu spät, jetzt muss der Fleischkonsum drastisch sinken. Wir haben keinen zweiten Planeten, warum verunstalten wir ihn so? Warum machen wir ihn so kaputt? Die großen Firmen wollen nur Geld machen, aber irgendwann werden auch sie merken, dass man Geld nicht essen kann. Viele Menschen denken sich vielleicht auch, dass man als einzelne Person keinen Einfluss hat. Aber du hast einen Einfluss und du kannst etwas ändern, vermeide tierische Produkte am besten ganz, aber auch kleine Schritte sind ein Anfang. Achte auf deinen Ressourcenverbrauch und werde dir bewusst, welche Auswirkung das auf die Umwelt hat.

5. Ressourcen

Auch das ist ein Riesen Thema. Tiere essen in der Massentierhaltung Soja. Für Soja wird der Regenwald z.B in Brasilien abgeholzt um dort Soja anzubauen. Dieses wird dann z.B hierher transportiert zu den Mastanlagen, damit die Tiere es essen, damit wir hinterher die Tiere essen. Ein total absurdes Prinzip. Dazu kommt, dass die Tiere auch mit Wasser versorgt werden müssen und hinterher bei der Verarbeitung der „Produkte“, wird auch extrem viel Wasser benötigt.
Jeden Tag sterben 25 Uran-Utans durch die Abholzung.
Wir müssen den Umweg über die Tiere nicht gehen, wir können die Pflanzen auch regional und bio konsumieren.
Auch hier ist es wieder wichtig aufzuklären und Bewusstsein zu schaffen.

6. Fläche

Die Konzerne wollen so effektiv wie möglich arbeiten und somit werden die Tiere auf engstem Raum gehalten. Mit Pflanzen kann man das nicht machen. Momentan könnten wir, mit der Fläche die wir haben, knapp 10 Milliarden Menschen ernähren. Das nutzen wir aber nicht und somit hungern täglich knapp 800 Millionen Menschen.
50 % der Fläche der Erde wird für die Pflanzen für die „Nutztiere“ verwendet.



„Du bist was du isst“ ist extrem wichtig. Wir können mit einer vollwertigen, pflanzlichen Ernährung sehr viel erreichen. Wir können viele der Volkskrankheiten (Diabetes,Übergewicht, Herzinfarkte, Schlaganfall, bestimme Formen von Krebs) deutlich reduzieren, da alle mit tierischen Produkten assoziiert werden.
Wie gesagt, das sollen hier alles keine Vorwürfe sein, sondern nur zur Aufklärung dienen.
Wenn ihr noch Fragen zur veganen Ernährung oder Umstellung habt, dann schreibt mir gerne. Es wird in Zukunft auch noch mehr Beiträge zur veganen Ernährung geben.

Hier habe ich meine Informationen her:
– „Vegan-Klischee ade!“ Niko Rittenau
– vegan ist ungesund (YouTube)
– Dominion (Youtube)
– What the health (Netflix)
– Cowspiracy (Netflix)

Hey!

Ich freue mich, dass du dir meinen Blog anschaust. Ich bin Caro, 19 Jahre alt und wohne in Göttingen. Seit Oktober 2018 bin ich Veganerin und dies wird auch der Hauptinhalt auf diesem Blog, in Form von Rezepten oder Informationen. Deswegen heißt der Blog auch Carovore, zum einen, weil ich ein Herbivore bin und zum anderen, beschreibt es mich und mein leben. Momentan studiere ich Physik, mache viel Yoga und versuche nachhaltig zu leben. Auch um diese Themen wird es in meinem Blog gehen.
Ich freue mich über eure Kommentare.
Liebe Grüße
Caro